Support
21 Tage gratis Trialversion Login

Iroman Hawaii - Datenanalyse

Exklusive Innenansichten der "Maschinen" von Triathlon Profis. Die Daten wurden auf der Radstrecke mit SRM-Leistungsmesskurbeln aufgezeichnet.


NEU: Triathlon Trainingsplan entwerfen >>

Daten vom Ironman Hawaii 2008



Nach dem schnellsten Radsplit im Vorjahr stieg der Däne Torbjørn Sindballe auch dieses Jahr wieder als Erster vom Rad. Er ging das Rennen etwas aggressiver an, wie man am Powerschrieb (siehe Grafik unten) deutlich sehen kann: die Leistung fällt schrittweise zum Ende und ist bei weitem nicht so konstant wie im Vorjahr. "Ich fühlte mich in Form dafür" so die Erklärung des Vorjahresdritten. Beim Laufen brach der Wikinger dann aber ein und führt das unter anderem auf Magenprobleme zurück. Auch die Hitze setzte dem Nordländer wieder zu. Trotz ausgeklügelter Kühlstrategie "Eiswürfel im Handschuh, langes, benetztes Shirt" zeichnete Torbjørn 3 Grad höhere Temperaturen an der Brust auf als im Vorjahr. Er biss sich aber dennoch durch und landete am Ende abgeschlagen auf Platz 45.

Im Prinzip ähnlich erging es allen Athleten, die einen starken Radauftritt zeigten. Faris Al-Sultan und Normann Stadler erreichten nur die Plätze 11 und 12, nachdem sie beide beim Laufen einbrachen. Nur Eneko Llanos, der am Ende hinter Craig Alexander Zweiter wurde, schaffte es von den schnellen Radfahrern unter die Top Ten. Craig Alexander hielt sich auf dem Rad absichtlich zurück: "Ich war genau in der Radgruppe, in der ich sein wollte", gab der Australier nach dem Rennen zu Protokoll.

Es ist riskant auf dem Rad ein zu hohes Tempo anzuschlagen. Der Grund liegt im mit der Geschwindigkeit überproportional wachsenden Luftwiderstand auf dem Rad. Der Leistungsbedarf, um den Luftwiderstand zu überwinden, wächst in der dritten Potenz mit der Geschwindigkeit auf dem Rad. Auf dem Rad rausgefahrene Minuten sind daher energetisch "teurer" als beim Laufen, wo der Luftwiderstand kaum eine Rolle spielt. (siehe auch Daten vom Vorjahr weiter unten)

11 Minuten auf den schnellsten Radsplit abzugeben ersparte Craig Alexander daher ca. 10% seiner Radleistung. 10% weniger Leistung sind eine Welt für einen Spitzensportler. Damit konnte Alexander mutmaßlich wesentlicher stabiler im Fettstoffwechsel fahren und seine Glykogen-Reserven für den Lauf schonen.

Torbjørn Sindballe, 45. Platz Kona 2008


Torbjorn Sindballe

Leistungsschrieb von Torbjørn Sindballe: In der ersten Stunde lag das Mittel bei reichlichen 330 W, in der letzten bei 280 W. Im Durchschnitt erreichte Torbjørn eine Leistung von 300,5 W.

TIPP: Wir raten weiterhin dazu, auf dem Rad möglichst ein gleichmäßiges Tempo anzuschlagen, egal in welcher Leistungsklasse man zum Triathlon antritt. Ein paar Prozent überzocken muss am Ende teuer bezahlt werden. Lieber die gesparte Energie in den Lauf investieren, der in der Regel über die Platzierung entscheidet. Eine optimale Gesamtzeit ist am ehesten zu erwarten, wenn das persönliche Laufpotential umgesetzt werden kann.

Für Profis, die auf die ersten Plätze zielen, ist die Sache ein bisschen komplizierter. Ein starker Radfahrer wie Torbjørn Sindballe muss tatsächlich versuchen, einen Vorsprung auf dem Rad zu erzielen, denn nur so hat er eine Siegchance gegen stärkere Läufer. Er muss also ein kalkuliertes Risiko eingehen, was im Vorjahr ja auch geklappt hat. Auch die "Radfahrsiege" von Normann Stadler und Faris Al-Sultan belegen, dass eine aggressive Radstrategie zum Erfolg führen kann. In diesen Fällen haben aber zweifelsohne die jeweils mit Abstand stärksten Sportler gewonnen. Umgekehrt gilt: Je höher die Leistungsdichte ist, desto geringer ist die Chance mit einer Radattacke einen Ironman zu gewinnen.

Radleistung vs. Laufgeschwindigkeit Kona 2007



Dies ist das vierte aufeinander folgende Jahr, in dem wir das Glück haben, Daten von den besten Athleten in Kona aufzeichnen und analysieren zu können. In Kombination mit dem, was wir bei anderen Wettkämpfen gelernt haben und was wir tagtäglich aus einer Vielzahl von Daten unserer Sportler lernen können, erlaubt es uns, unsere Trainingsmethode ständig zu überprüfen und zu verbessern. Damit können wir wieder etwas zurückgeben, was wir mit den folgenden Überlegungen versuchen.
Welche Taktik ist die beste, um sich einen Ironman nach dem Schwimmen richtig einzuteilen? Mit Vollgas auf dem Rad losstürmen oder lieber ein paar "Körner" zurückhalten? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach dem richtigen Tempo liefert die energetische Betrachtung: Wie lässt sich der Gesamtenergieaufwand für die Strecke minimieren?

Der folgende Graph, basierend auf den aktuellen Renndaten von Torbjørn Sindballe, liefert die Antwort. Torbjorn Sindballe Der Graph zeigt die Korrelation von Rad- und Laufenergieumsatz für eine gegebene Rad & Lauf-Gesamtzeit in Abhängigkeit von der Laufgeschwindigkeit. Klingt kompliziert? Die einfache Nachricht ist: Je schneller man läuft, desto niedriger ist der Gesamtenergieumsatz.

Die physikalische Erklärung dafür ist einfach: Der Luftwiderstand spielt bei niedrigen (Lauf-) Geschwindigkeiten eine untergeordnete Rolle. Superschnell Rad zu fahren ist daher Energieverschwendung, es sei denn, die überlegene Geschwindigkeit ist das Ergebnis sehr guter Aerodynamik.

Unsere Schlüsse aus obiger Betrachtung sind:
=> das Lauftempo ist der Limiter Nummer eins für die Gesamtleistung
=> auf dem Rad Energie zu sparen ist eine gute Idee
=> die Aerodynamik ist entscheidend auf dem Rad!
=> essen ist wichtig auf dem Rad

Was ist also das beste Tempo für die Radstrecke? Das Tempo, das es erlaubt, das Laufpotential voll abzurufen. Torbjorn Sindballe Hier sieht man, welche Laufleistung Torbjørn in Relation zur Radleistung realisiert hat (senkrechte Markierung). Die Laufleistung ist erwartungsgemäß höher, obwohl das Radfahren die stärkste Disziplinen des Dänen ist. Andreas Bodenmann Die gleiche Grafik wie oben aber mit den Daten von Agegrouper Andreas Bodenmann (50). Auf das Kilo Körpergewicht bezogen hat Andreas beim Radfahren und Laufen exakt den gleichen Energieumsatz erbracht wie der Profi Torbjorn mit seinen 80 kg. Andreas war für den gleichen Energieumsatz allerdings länger unterwegs, da er natürlich nicht die Leistung und Geschwindigkeit eines Profis realisieren konnte. Bei ihm ist das Verhältnis Lauf- zu Radleistung noch etwas mehr in Richtung Laufleistung verschoben als bei Torbjørn (senkrechte Markierung). (10:40:42 gesamt mit einem 5:46:21 Bikesplit und einem ausgezeichneten Marathon in 3:16:48; Schwimmen ist mit 1:27:30 die schwächste Disziplin des Schweizers - die Folge einer Schulterverletzung)

Torbjørn Sindballe, 3. Platz Kona 2007 (8:21:30)


Torbjorn Sindballe

Bei heißen, aber fast windstillen Bedingungen fuhr der Däne Torbjørn Sindballe den schnellsten Radsplit 2007, nachdem die starken Radfahrer Normann Stadler und Faris Al-Sultan mit Magenproblemen aussteigen mussten bzw. auf den Start verzichteten. Das Rennen begann trotzdem schnell. Torbjorn hatte seine Aufholjagd auf den lange führenden US-Amerikaner Chris Lieto im Anstieg nach Hawi gestartet und ihn rund eine Stunde später eingeholt. Die Verfolgergruppe, aus der er sich bei Hawi löste, hatte am Ende über 11 Minuten Rückstand auf den entfesselt fahrenden Dänen. Der Datenschrieb zeigt, wie der Vorsprung zustande gekommen ist: Torbjørn hat bis zum Ende nicht nachgelassen. Im Resultat ist das die höchste und auch gleichmäßigste Durchschnittsleistung, die bislang beim IM Hawaii aufgezeichnet und veröffentlicht worden ist: 309 Watt Schnitt über die komplette Distanz (Durchschnittswerte Trittfrequenz: 82, Herzfrequenz: 139 beide mit leicht fallender Tendenz über den Kurs). Bis zur Wende in Hawi ist Torbjørn einen Schnitt von 313 W gefahren, konnte in der zweiten Hälfte aber immer noch einen Schnitt von 305 W halten. Damit unterscheidet sich sein Powerprofil stark von den meisten anderen Profidaten, die 2PEAK bislang erhoben hat und die meist eine ausgeprägt fallende Tendenz aufweisen.
Mit einem abschließenden Marathon in 2:57:25 sicherte sich Torbjørn seinen dritten Platz, sein bislang bestes Ergebnis in Kona.
Interessant ist, dass Torbjørn 2005 weniger Leistung benötigte (286,6 W), um seinen Streckenrekord aufzustellen (den Normann Stadler dann 2006 schon wieder brach). 2005 war seine Leistung auch weniger stetig.

Rutger Beke, Platz 898 Kona 2007 (11:13:58)


Rutger Beke

Rutger Beke hatte sich viel vorgenommen für das Rennen, wollte nach einigen Top-5 Platzierungen dieses Mal um den Sieg mitkämpfen. Beim Schwimmen bekam Rutger einen Tritt gegen den Kopf und wurde dadurch bereits leicht distanziert. Durch eine gute Radleistung holte er rund eine Minute auf die Gruppe um Chris McCormack auf. Erstaunlich ist das recht niedrige Powerniveau, mit dem er eine gute Zeit auf dem Rad realisieren konnte. Nur 232 W Durchschnittsleistung sind ausgesprochen wenig für eine Radzeit von 4:36 und sprechen für eine ausgezeichnete Aerodynamik. Rutgers Powerprofil hat die typische fallende Tendenz. Beim Laufen versagten dem Belgier die Kräfte. Er kämpfte sich dennoch ins Ziel.

Wolfgang Teuchner, Platz 211 Kona 2007 (9:49:22)


Wolfgang Teuchner

Wolfgang ist Trainingspartner von Faris Al-Sultan. Die Spezialdisziplin des 81 kg schweren, großen Athleten ist das Radfahren. Allerdings verschießt er seine Körner auch wie kaum ein Zweiter, was man in seinem Powerschrieb schön sehen kann: Bis zur Wende hielt Wolfgang tempomäßig gut mit den besten Profis Schritt und erzielte einen Durchschnitt von 336 Watt. Nach der Abfahrt von Hawi kommt er aber nicht mehr in Tritt. In der zweiten Hälfte fällt sein Schnitt auf 212 Watt (gesamt: 272 W) und die resultierende Radzeit ist für einen Radfahrer seines Kalibers mit 5:01 enttäuschend. Mit einem gleichmäßigeren Krafteinsatz wäre höchstwahrscheinlich eine bessere Zeit drin gewesen.

Faris Al-Sultan, Dritter in Kona 2006


Faris Al Sultan



Faris fährt powermäßig exakt auf dem Niveau wie bei seinem Sieg 2005. Seine Durchschnittsleistung beträgt 283 Watt. Die durchschnittliche Trittfrequenz beträgt 81,7 U/min - etwas weniger als im Vorjahr. Die Leistungsstruktur ist wieder zweigeteilt - bis zur Wende in Hawi liegt der Schnitt bei 301 W, in der zweiten Rennhälfte bei 267 W. Im Vergleich zu den Daten von Luke Bell ist erkennbar, dass der 7-Meter-Abstand noch spürbaren Windschatten bringt. 15-30 Watt beträgt die Ersparnis etwa. Faris, der viel Führungsarbeit für die Gruppe um Luke, Cameron und Chris McCormack machte, investierte deutlich mehr in die Verfolgung von Normann Stadler als seine Mitstreiter. Das zeigt sich auch am Energieumsatz:
Faris benötigt alleine auf der Radstrecke reichliche 4592 kJ (mechanisch). Luke benötigte im Vergleich 164 kJ weniger, ein Unterschied, der etwa 2/3 eines Powerbars entspricht. Mike kam aufgrund seines niedrigeren Tempos energiesparender über die Strecke. Sein Umsatz betrug 4106 kJ.


Hochrechnung der Leistung von Normann Stadler

Normann Stadler ging ohne Powermessgerät auf die Radstrecke. Aus dem Vergleich seiner Radsplits mit denen von Faris lässt sich aber hochrechnen, wie viel Leistung Faris hätte bringen müssen, um das Tempo von Normann mitzugehen.
Wie hoch die tatsächlich von Normann erbrachte Leistung ist, können wir nicht genau wissen, da seine aerodynamische Performance (cwA-Wert) darauf großen Einfluss hat und uns nicht genau bekannt ist. Wir schätzen, dass die tatsächliche Leistung von Normann bis zu 5% geringer gewesen sein könnte als die für Faris hochgerechnete. Das hieße immer noch einen Durchschnitt von 304 statt der berechneten 320 W.

Comparison Bike Power Faris and Normann
Die Tabelle zeigt schön, dass Normann bei den ersten vier Splits einen recht konstanten Leistungsvorsprung von 12-16% gegenüber Faris realisiert hat, wobei der dritte Split mit dem Anstieg nach Hawi den größten Leistungsunterschied zeigt. Das ist insofern bemerkenswert, als dass Faris über ein etwas geringeres Wettkampfgewicht verfügt (72 kg gegenüber 76 kg) und damit eigentlich an Steigungen im Vorteil sein sollte. Dies ist ein Indiz dafür, dass Normanns Stärke auf dem Rad nicht auf überlegener Aerodynamik sondern tatsächlich auf überlegener Power beruht.
Im Prinzip haben beide also ein ähnliches Rennen gefahren, wenn auch auf verschobenen Niveaus. Beide haben auf der ersten Hälfte der Radstrecke mehr gepowert als auf der zweiten, wobei Normann im letzten Rennabschnitt sogar mehr Leistung rausgenommen hat als Faris.



Luke Bell, Kona 2006


Luke Bell



Luke fuhr große Teile des Rennens in der Gruppe hinter Faris. Entsprechend ist die Struktur seines Leistungsschriebs sehr ähnlich zu der von Faris. In der zweiten Hälfte ist gut zu sehen, wie er im Rahmen der Abstandsregel vom Windschatten in der Gruppe profitiert.



Mike Montgomery, Kona 2006


Mike Montgomery



Mike Montgomery (Age Grouper)liefert eine solide und über die gesamte Renndauer gleichmäßige Leistung ab. Er startete verhalten und dreht dann später erst richtig auf. Er kann in der zweiten Rennhälfte sein Niveau halten. Sein Rennen ist weniger von Taktik geprägt als das der Pros.

Faris Al-Sultan, Sieger in Kona 2005


Faris Al Sultan



Die Daten des Siegers: Die Grafik zeigt die Leistung (grün), Geschwindigkeit (pink) und Trittfrequenz (blau) des Münchener Profis Faris Al Sultan. Die Durchschnittsleistung über die gesamte Renndistanz betrug 283 Watt, die Durchschnittsgeschwindigkeit 40,45 km/h, die durchschnittliche Trittfrequenz lag bei 85 U/min.


Faris, der als Dritter aus dem Wasser kam, hatte sich bereits nach 14 Minuten an die Spitze des Feldes gesetzt und leistete bis zur ersten Zwischenzeit nach 8 Kilometern 324 Watt im Schnitt. Er startete damit deutlich verhaltener als im Vorjahr, wo er in dieser Phase 343 Watt leistete. Das Rennen zerfällt leistungsmäßig in zwei Hälften, die vom Wendepunkt in Hawi markiert werden. Während auf den ersten 90 Kilometern die Leistung relativ konstant beim Durchschnitt von 309 Watt lag, gab es in der zweiten Hälfte Einbrüche, die die Konkurrenz aber in ähnlicher Weise erlebte, denn Faris konnte seine Spitzenposition mit einem ziemlich konstanten Vorsprung verteidigen. Erst zum Schluss wurde er von Torbjorn Sindballe überholt, dessen Fahrtschrieb unten zu sehen ist.




Daten von der Weltmeisterschaft 2004


Faris Al-Sultan, dritter Platz



Faris Al Sultan



Faris erzielte einen Durchschnitt von 286,9 Watt und 37 km/h auf dem schwierigen, windigen Kurs. Die beiden Rennhälften sind durch die Intervalle markiert, an denen auch die Durchschnittswerte für die beiden Rennhälften stehen. Faris stürmte mit viel Mut los: 1,5 Stunden "hämmerte" er konstant jenseits der 300 Watt. Danach fiel die Leistung und blieb dann auf einem relativ konstanten Niveau. Die Durchschnittsleistung fällt von 309 Watt in der ersten auf 268,5 Watt in der zweiten Hälfte. Die Aufs und Abs im Geschwindigkeitsschrieb zeigen Steigungen und Abschnitte mit besonders starkem Windeinfall. Auf den Gefällen hat Faris die Leistung durchgezogen und das Tempo auf bis zu 60 km/h gesteigert. Die Trittfrequenz liegt konstant bei rund 80 Umdrehungen, nur auf den Abfahrten erreicht sie bis zu 100 U/min - vermutlich weil die Gänge sonst schlicht nicht gereicht hätten, um die Leistung konstant zu halten.



Faris Al Sultan



Geglättete Kurve: Die Durchschnittsleistung ist in dieser Darstellung besser erkennbar. Der scharfe Abfall in den letzten 20 Minuten kommt durch das Glätten der Kurve zustande.



Faris Al Sultan



Häufigkeitsverteilung der Daten:
Diese Grafik zeigt, wie viel Zeit Faris anteilig in den verschiedenen Leistungen/Geschwindigkeiten/Trittfrequenzen verbracht hat. Die häufigste Geschwindigkeit (höchster Peak der Geschwindigkeitskurve) war 30 km/h (Wind!) - die Bandbreite reicht von 20 bis 60 km/h. Sein Leistungsband ist relativ breit: von 180 bis 400 Watt.
Am häufigsten tritt er mit 300 Watt zu.



Fernanda Keller, neunter Platz



Fernanda Keller



Die Geschwindigkeitskurve von Fernanda ähnelt der von Faris, da sie die Strecke charakterisiert, sie ist nur vom Niveau etwas nach unten verschoben. Fernanda kommt auf eine Durchschnittsleistung von 161 Watt und erzielt damit einen Schnitt von 30,6 km/h. Der im Vergleich zu Faris deutlich niedrigere Leistungsoutput relativiert sich, wenn man das Gewicht von Fernanda (ca. 50 kg) mit berücksichtigt. Ihr Leistungsgewicht liegt bei rund 3,22 W/kg (für einen 75 kg Fahrer entspräche das 241,5 Watt). Frauen liegen im Leistungsniveau 10-15% unter dem der Männer.



Fernanda Keller



Geglättete Kurven: Fernanda tritt sehr gleichmäßig zu. Nach 3:11 Stunden fällt das Niveau mit einem Schlag von 173 auf 147 Watt Durchschnittsleistung. Die mittlere Trittfrequenz liegt bei 75 Umdrehungen pro Minute.



Fernanda Keller



Häufigkeitsverteilung: Die meistgefahrene Geschwindigkeit beträgt 25 km/h. Die Leistung hat ein Plateau von 155-180 Watt und fällt zu den Rändern stärker ab als bei Faris, dies deutet auf eine relativ konstante, kontrollierte Leistungsabgabe hin. Fernanda hat sich am Anfang richtig eingeschätzt und gedrosselt. Das Drehzahlband beginnt bei 55 Umdrehungen und reicht bis 90.







Thomas Hellriegel (Aufgabe)



Thomas Hellriegel



Kein guter Tag für den Altmeister: Thomas "überzockte" am Anfang nicht und startete kontrolliert, konnte das angepeilte Niveau von 300 W aber dennoch nicht halten. Er erzielt eine Durchschnittsleitsung von 268 Watt. Die Geschwindigkeitsanzeige fiel nach wenigen Kilometern aus.



Thoams Hellriegel



Häufigkeitsverteilung: Das Leistungsplateau ist breit und reicht von 240 bis 300 Watt. Die durchschnittliche Trittfrequenz ist mit 72 Umdrehungen relativ niedrig.



Markus Forster, Platz 27



Markus Forster



Zu schnell angegangen: Markus startet forsch, stürmt mit rund 400 Watt aus der Wechselzone und fährt in den ersten 1,5 Stunden mit einer Durchschnittsleitsung von 312,5 Watt in der ersten Zwischenzeit liegt er so auch nur 2 Minuten hinter Norman Stadler. Anschließend fällt seine Leistung dann aber kontinuierlich bis auf 240 Watt. In den letzten zwei Stunden liegt seine Durchschnittsleistung bei 243 Watt.



Markus Forster



Flüssiger Tritt: Die Trittfrequenz liegt bei Markus etwas höher und gleichverteilt zwischen 80 und 90 Umdrehungen pro Minute. Die Leistungsbandbreite ist ebenfalls groß und reicht von 140 bis 400 Watt.


Zurück >>



//loading page time info for admin